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Presse
Bürgermeister Stenda und Mittelstandsvereinigung diskutieren über Standortpolitik

Wirtschaftsstandort Hohenroda – Gegenwart und Zukunft“, lautete das Thema einer Veranstaltung der Mittelstandsvereinigung der CDU-Hersfeld-Rotenburg (MIT) mit Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda, zu der zahlreiche interessierte Gewerbetreibende sowie Bürgerinnen- und Bürger gekommen waren. MIT-Kreisvorsitzender Andreas Rey erläuterte zu Beginn, dass die MIT der politische Interessenvertreter aller Leistungsträger unserer Gesellschaft sei und sich keineswegs nur auf Arbeitnehmer beschränke. 75 % aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse in Deutschland entstünden in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die MIT stelle der reinen Konzernpolitik eine Mittelstandslobby auf allen politischen Ebenen entgegen, habe direkten Einfluss auf die Parlamente und habe in dieser Funktion bereits viel für den Mittelstand erreicht. Als Beispiel nannte Rey das Hessische Gesetz zur Förderung der mittelständischen Wirtschaft und Vergabe öffentlicher Aufträge. Dieses Gesetz sei bundesweit einmalig und schaffe gute Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen, so Rey.

In seiner Präsentation zeigte Bürgermeister Andre Stenda die aktuelle Situation der ca. 3.200 Einwohner Gemeinde auf. Ihm sei wichtig, auf alle 6 Ortsteile individuell einzugehen. Jeder Ortsteil biete individuelle Inspirationen und Gestaltungsmöglichkeiten, so Stenda. Die zukünftige Ausrichtung konzentriere sich im Wesentlichen auf die Faktoren Tourismus und Gewerbe. Hohenroda biete aufgrund seiner geografischen Lage und der guten Infrastruktur viele Anreize für beide Interessengruppen.

Weiterhin kündigte Stenda an, mit gezielten Maßnahmen der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. Diese gehe auch an Hohenroda nicht vorbei, die Gemeinde biete aber eine hohe Lebensqualität, Familienfreundlichkeit und Arbeitsplätze. Aktuell gebe es in Hohenroda 324 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, erläuterte Stenda. „Hohenroda bietet eine ausgezeichnete „Work-Life-Balance“ und das muss entsprechend nach außen kommuniziert werden“, sagte Andre Stenda. Hierfür soll eine verstärkte Kommunikation über die gemeindliche Homepage, Social Media und Pressearbeit erfolgen.

Neben der Gewerbeansiedlung und Attraktivität für Familien ziele es außerdem auf den Tourismus ab. Mit einer einmalig schönen Landschaft und ca. 55.000 Übernachtungen im Jahr bringe Hohenroda beste Voraussetzungen als Tourismusstandort mit. Diese Stärke wolle man zukünftig noch deutlicher herausstellen, so Stenda.

Andreas Rey bedankte sich bei Michael Schubert, Geschäftsführer des Hessen Hotelparks Hohenroda, der die Räumlichkeiten sowie Getränke und einen Imbiss kostenlos zur Verfügung stellte. Zugunsten der örtlichen Kindergärten wurde eine Spendenbox aufgestellt. Rey zeigte sich vom Engagement des jüngsten Bürgermeisters Hessens beeindruckt. Es sei deutlich geworden, dass Stenda sein Amt nicht als „Verwalter“ verstehe, sondern mit frischen Ideen viele Gestaltungsmöglichkeiten aufgreife. „Mit einem Bürgermeister der anpackt, ist Hohenroda auf dem richtigen Weg“, so Rey abschließend.

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